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Wahrheit oder Pflicht mit Prozent

Hat der kleine Prinz oder die kleine Prinzessin seinen Ehrentag, ist das Haus meist voller kleiner Gäste, die beschäftigt werden wollen. „Wahrheit oder Pflicht“ ist dann eines der möglichen Kinderspiele. Zunächst muss sich bei „Wahrheit oder Pflicht“ der Gast für einen der beiden Begriffe entscheiden und dann denkt sich das Geburtstagskind eine Frage aus, die ehrlich beantwortet werden muss. Für den anderen Teil von „Wahrheit oder Pflicht“ muss eine Aufgabe festgelegt werden, die dann unbedingt erfüllt werden muss. Im Vorfeld des Spieles „Wahrheit oder Pflicht“ kann auch eine gewisse Anzahl an Jokern vereinbart werden, mit denen dann bei Bedarf eine Frage oder Aufgabe abgewählt werden kann, die nächste Wahrheit oder Pflicht kann dann aber nicht mehr ausgeschlossen werden.

Ergänzt werden kann „Wahrheit oder Pflicht“ zusätzlich durch die Option „Prozent“. Wird diese gewählt, muss auf Fragen wie „Zu wie viel Prozent liebst du … ?“ oder „Zu wie viel Prozent machst du … ?“ mit einer Zahl zwischen eins und einhundert geantwortet werden. Diese Ergänzung von „Wahrheit oder Pflicht“ eignet sich allerdings nur für Kinder, die die Prozentrechnung schon verstehen. Grundsätzlich ist Wahrheit oder Pflicht erst für Kinder ab 8 Jahren geeignet, Altersgrenzen gibt es eigentlich nicht. Spielen Jugendliche das Spiel „Wahrheit oder Pflicht“ ist es gut, wenn es so etwas wie einen Spielleiter gibt, der heikle Fragen und Aufgaben bei „Wahrheit oder Pflicht“ eigenständig ausschließen kann. Bei Kindern sollte am besten ein Erwachsener dabei sein, der die Kinder gut kennt, denn manche Wahrheit oder Pflicht kann die Kinder vor ganz schöne Probleme stellen, darum sind oberflächliche Fragen besser geeignet.

Feuer, Wasser, Blitz

Die besten Spiele für einen Kindergeburtstag sind doch immer noch die, bei denen man einen geringen Aufwand an Vorbereitung hat und schnell zu erklären sind. Außerdem lernen die Kinder nebenbei noch ein bisschen was, bewegen sich und haben Spaß.

Feuer, Wasser, Blitz mag wahrscheinlichsten den wenigsten etwas sagen, ist aber ein absolut witziges und aufregendes Spiel.

Die Regeln sind folgende:

Es gibt einen Spielleiter, am Anfang am besten ein Erwachsener, später können auch die Kinder diese Rolle übernehmen. Der Spielleiter ruft in unerwarteter Reihenfolge „Feuer“, „Wasser“, „Blitz“ oder „Erdbeben“. Bei „Feuer“ müssen die Kinder an spezielle Stellen rennen, etwa Ecken in einem Raum, denn da kommt das Feuer als Letztes hin, oder ein anderer spezieller Ort. Sozusagen der Notausgang im Brandfall.

Bei „Wasser“ müssen die Kinder einfach nur „nach oben“, damit sie das Wasser nicht erreicht. Also in einem Raum zum Beispiel auf einen Stuhl, oder auf das Sofa; draußen etwa auf einen Baum, oder vielleicht ist ja auch ein Kind so voller Nächstenliebe, dass es ein anderes Kind huckepack auf den Rücken nimmt.

Bei Blitz sollen die Kinder erstens weit auseinander stehen und vor allem stehen bleiben, wie „vom Blitz getroffen“ sozusagen.Draußen gilt die Regel: weg von Bäumen!

 Bei Erdbeben müssen sich alle ganz schnell auf den Boden legen. Wenn man also draußen ist, sollten die Kinder am besten Kleidung anhaben, die schmutzig werden darf. Ansonsten überlegt man sich einfach was anderes. Das Kind, das bei der jeweiligen Situation am langsamsten ist, beziehungsweise falsch reagiert muss für die nächste Runde aussetzen.

 Je nach Lust und Laune kann man sich auch weitere „Naturereignisse“ und entsprechende Verhaltensweisen ausdenken.

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