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Zeitung schlagen
Was ein gutes Spiel für einen Kindergeburtstag haben muss: Es muss Spaß machen, aufregend sein und darf niemals langweilig werden. Alles das vereint, findet man beim Zeitungsschlagen.
Klingt im ersten Moment irgendwie brutal, ist es aber nicht. Für dieses Spiel klebt man eine alte Zeitung mit Klebeband zu einer Rolle zusammen, die man leicht in der Hand halten kann.
Der Ablauf des Spieles ist folgender:
Die Kinder sitzen im Kreis, der so groß wie möglich sein sollte. In der Mitte des Kreises steht ein Tisch mit der Zeitungsrolle. Ein Kind hat keinen Stuhl und will aber natürlich einen. Das erreicht es, indem es mit der Zeitungsrolle ein Kind aus dem Stuhlkreis berührt, zum Tisch in der Mitte rennt und die Zeitungsrolle dort ablegt. Währenddessen muss das andere Kind aufspringen, hinterherrennen, die Zeitungsrolle ergattern und damit „zurückschlagen“. Gelingt es dem Kind vom Anfang unberührt zum leeren Stuhl zu kommen, darf es sitzen bleiben und das andere Kind ist an der Reihe.
Wichtig dabei: Die Zeitungsrolle darf nicht auf den Boden fallen, wenn es auf den Tisch gelegt wird, sondern muss auf diesem liegen bleiben – Werfen ist also nicht möglich.
Ein zweiter wichtiger Aspekt ist das „Wie und Wo“ berühre ich die ausgewählte Person mit der Zeitungsrolle. Am besten macht man vorher aus, dass man nur die Beine und Arme des anderen mit der Zeitungsrolle berühren darf, denn es passiert schnell, dass man durch die Geschwindigkeit des Spiels unvorsichtig wird, was dann natürlich gefährlich werden kann.
Für gewöhnlich passiert aber bei diesem Spiel überhaupt nichts, was gefährlich sein könnte, und die Kinder haben einfach nur jede Menge Spaß.
Giftiger See
Ein gutes Spiel für einen Kindergeburtstag muss ein paar Sachen gewährleisten: Erstens muss es Spaß machen, die Kinder sollten eine Weile beschäftigt sein und es darf ihnen nicht zu schnell langweilig werden.
Wenn dabei noch der Zusammenhalt gefördert wird, ein wenig Köpfchen erforderlich ist und die Kinder sich draußen an der frischen Luft bewegen ist eigentlich alles gegeben, was ein Spiel haben kann. Unter diese Kategorie fällt „Giftiger See“. Diesem Spiel liegt eine kleine Geschichte zugrunde:
Zwei Gruppen sitzen auf einer Insel inmitten eines giftigen Sees fest und müssen selbigen aber natürlich überqueren, um wieder nach Hause zu kommen.
Giftig bedeutet, dass man das Wasser auf keinen Fall berühren darf. Als Hilfsmittel haben die Gruppen einige kleine bewegliche Inseln, auf welchen aber lediglich zwei Personen Platz finden.
Spielaufbau ist folgender: Man hat eine Startlinie (die Insel) und eine Ziellinie (das Land um den See herum). Dazwischen ist der See. Für die kleinen beweglichen Inseln nimmt man am besten Stoff-Einkaufstaschen oder Stoffreste. Die Kinder müssen nun mithilfe der Stofftaschen einen Weg bilden, dürfen aber mithilfe der Inseln nicht in der Lage sein, die andere Seite innerhalb eines Weges zu erreichen, sondern die Inseln müssen immer wieder verschoben werden. Wie die Kinder das Ganze lösen, ist ihnen überlassen, ob einzeln, mit Springen, Huckepack usw.
Wichtig ist: Es müssen alle Kinder den See überqueren und wer den See berührt, hat entweder verloren, oder muss noch einmal von vorne beginnen. Wer zuerst vollständig angekommen ist, hat gewonnen. Bei einem Spiel dieser Art ist es immer ratsam, einen unparteiischen Schiedsrichter zu involvieren. Sie werden überrascht sein, auf was Kinder so alles kommen, um den See zu überqueren!
Kann man eventuell auch zu einem Piratenspiel umfunktionieren.