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Roboterspiel
Vor allem im Sommer sind die besten Kindergeburtstags-Spiele draußen. Sei es lediglich ein kleines Fußballspiel, Völkerball oder die allseits beliebte Schnitzeljagd. Frische Luft und Bewegung sind gesund und machen unglaublich viel Spaß. Man kann sich austoben und abends müde, aber glücklich ins Bett fallen.
Ein Spiel, für das man fast keinen Aufwand betreiben muss, welches aber einen immensen Unterhaltungsfaktor bietet, ist das Roboterspiel. Hierfür benötigt man lediglich eine Augenbinde, oder abgeklebte Taucherbrillen – prinzipiell braucht man einfach etwas, das die Sicht komplett abdunkelt, und man braucht viel Platz, am besten eine große Wiese.
Die Kinder werden in Zweier-Gruppen aufgeteilt. Das Kind mit der Augenbinde ist der Roboter, das andere Kind sagt dem Roboter, was er zu tun hat. Wobei sagen nicht ganz korrekt ist, eigentlich zeigt er dem Roboter eher, wo es lang geht. Das sehende Kind berührt das „Roboter-Kind“ nämlich an bestimmten Stellen und gibt ihm damit zu verstehen, wo es hinlaufen soll: ein Tippen auf die Schultern bedeutet jeweils rechts oder links, ein Tippen auf den Kopf bedeutet gehen oder stehen. Sobald ein Kind anfängt zu laufen darf es nicht mehr aufhören, bis ihm wieder auf den Kopf getippt wird. Das sind die grundlegendsten und einfachsten Kommandos, aber natürlich kann man bei diesem Spiel seiner Fantasie freien Lauf lassen. Etwa ein Ziehen am Arm bedeutet in die Knie gehen, oder ein Tippen auf den Rücken bedeutet Springen.
Vor allem sobald man Rennen mit einbezieht, wird das ganze Spiel ziemlich witzig und aufregend. Nach einer Weile kann man Rollen tauschen, oder, um das Ganze noch lustiger zu gestalten, einem Kind zwei Roboter zuweisen.
Einfrieren
Der Geburtstag gehört für Kinder mit zu den wichtigsten Tagen und Ereignissen im Jahr, neben Weihnachten und den Sommerferien natürlich. Somit ist es also wichtig, dass dieser Tag auch unvergesslich wird und der Kindergeburtstag einfach nur perfekt ist.
Wir alle kennen die klassischen Standard-Spiele wie Topfschlagen, Blinde Kuh und Schnitzeljagd, aber warum nicht mal ein etwas anderes Spiel ausprobieren.
Unter diese Kategorie fällt eindeutig: Einfrieren. Keine Sorge, dieses Spiel hat nichts mit eisiger Kälte oder niedrigen Temperaturen zu tun, es geht lediglich darum, dass die Kinder sozusagen zu Eis erstarren müssen.
Das Prinzip ist ganz einfach: Man lässt Musik laufen, je nach Geschmack und Alter, aber am besten etwas, zu dem man sich schnell bewegen oder tanzen kann. Die Kinder, wie im Vorfeld erwähnt, tanzen oder bewegen sich zu der Musik. Sobald man die Musik abstellt, müssen die Kinder stocksteif stehen bleiben und dürfen sich nicht mehr bewegen. Somit müssen sie also genau in der Position verharren, die sie beim Abschalten der Musik hatten.
Dabei entstehen natürlich die lustigsten „Statuen“ und je länger die Musik ausbleibt, desto anstrengender wird es oft, etwa den Arm oben zu halten oder den Fuß angehoben zu lassen. Ein Spielleiter, entweder das Geburtstagskind oder die Eltern, kontrolliert, dass sich auch ja niemand bewegt und jeder, der eben, selbiges trotzdem tut scheidet entweder aus und ist Zuschauer, oder setzt zum Beispiel eine Runde aus.
Noch spannender und lustiger wird das Spiel, wenn man nicht einmal mehr seine Mimik verändern, geschweige denn seinen Mund oder seine Augen bewegen darf. Somit führt jedes Grinsen oder angedeutetes Wegschauen dazu, dass man ausscheidet. Ein riesiger Spaß – sowohl für die Mitspieler als auch für die Zuschauer. Zücken Sie schon mal Ihre Kamera!
Mehl schneiden
oder, Zu was man Mehl noch so alles verwenden kann
Was man als Kind nicht alles angestellt hat – den ganzen Tag draußen spielen, und von oben bis unten dreckig wieder heimkommen. Und sind wir mal ehrlich, das waren die besten Tage.
Viele Kinder lieben es, ein bisschen Sauerei zu machen. Warum also auf dem Kindergeburtstag darauf verzichten.
Alles was man für ein witziges Spiel mit dem Namen Mehl schneiden braucht ist: ein Teller, ein Messer und einen kleinen Gegenstand, zum Beispiel einen Ring. Am besten stellt man noch eine Schüssel mit Wasser und ein Handtuch zum sauber machen bereit. Sie werden bald verstehen warum.
Das Prinzip des Spieles ist folgendermaßen: Auf dem Teller wird mit Mehl ein kleiner Hügel gebildet, dessen Oberfläche man mit dem Messer glättet. In die Mitte des Mehl-Hügels steckt man den Ring oder einen anderen kleinen Gegenstand. Schon kann das Spiel beginnen. Die Kinder erhalten reihum das Messer und müssen immer einen Teil des Mehl-Hügels abschneiden und ein wenig zur Seite schieben.
Wichtig dabei: Der Ring darf nicht herunterfallen, oder seine Position verändern. Natürlich wird das Stück Mehl, in dem der Ring steckt, nach und nach kleiner und man braucht viel Gefühl in den Fingerspitzen, um den Hügel nicht zum Einsturz zu bringen. Bei wem das allerdings am Ende zwangsläufig passiert, der muss mit seinem Mund den Ring aus dem Mehl holen, und zwar nur mit seinem Mund. Natürlich muss man hierfür meistens sein ganzes Gesicht ins Mehl stecken, und man sollte am besten das Ein- und auch Ausatmen vermeiden, sonst wird die Sauerei bloß noch größer.
Meistens liegt aber genau darin der größte Spaß des ganzen Spieles.