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Lachen verboten

Besonders, wenn die Kinder noch kleiner sind, ist so ein Geburtstagsfest ein ganz besonderer Tag und je älter sie werden, desto wehmütiger denkt man an den Tag zurück, als sie auf die Welt gekommen sind. Darum wird jeder Geburtstag groß gefeiert und wenn die Freunde des Kindes eingeladen sind, muss für Unterhaltung gesorgt werden.

Spiele sind groß angesagt und begeistern die Kleinen genauso, wie die Erwachsenen.

Ein Spiel, das für große Lacher sorgt, heißt „Lachen verboten“.

Alle Kinder bilden einen Kreis. Am besten fängt das Geburtstagskind an und stellt sich in die Mitte des Kreises. Es versucht nun, durch Gesten, Grimassen oder durch Witze, die Mitspieler zum Lachen zu bringen. Der erste, der nicht mehr ernst bleiben kann und zum Lachen anfängt, muss nun in den Kreis und das Spiel beginnt von neuem. Lachen ist leicht, wenn man es jedoch unterdrücken muss, ist das richtig schwierig. Dieses Spiel kann mit beliebig vielen Kindern gespielt werden und in jedem Raum.

Gordischer Knoten

Ganz schön kompliziert dieser Knoten

Kindergeburtstagsspiele sollten in erster Linie natürlich Spaß machen. Die wirklich guten Feiern sind die, von denen später noch lange erzählt wird. Ganz im Stile von „Weißt du noch, die Feier bei XY?“ – „Ja, klar, das war super!“ Um diesen Effekt zu erzielen, spielt man am besten auch etwas, was nicht unter die Kategorie „Standard-Geburtstagsspiele“ fällt, wie etwa Blinde Kuh oder Topfschlagen.

Optimal ist dann noch ein Spiel, das die Kinder zusammenbringt, wenig Aufwand hat und gleichzeitig die grauen Zellen der Kleinen beansprucht. Beim „Gordischen Knoten“ benötigt man kein Material und die Kinder werden ganz bestimmt am Tag drauf noch darüber reden. Es funktioniert ganz einfach: Die Kinder stehen im Kreis, schließen ihre Augen und strecken ihre Hände nach vorne. Auf ein Zeichen hin gehen sie alle langsam aufeinander zu. Sobald sie Hände anderer Kinder spüren, ergreifen sie diese und halten sie fest. Die Augen bleiben immer noch geschlossen.

Als Koordinator des Spiels kann man, sobald jedes Kind beide Hände vergeben hat, die Hände so organisieren, dass etwa keine drei Hände sich gegenseitig festhalten und außerdem jedes Kind zwei unterschiedliche Hände ergriffen hat. Sobald das organisiert ist, dürfen die Kinder ihre Augen öffnen. Jetzt beginnt das eigentliche Spiel. Die Kinder müssen sich „entknoten“ und dürfen dabei allerdings niemals ihre Hände loslassen, bis sie wieder in einem Kreis stehen.

Man muss sich also drehen, über Arme steigen und unter Armen durch Bücken. Dabei helfen sich die Kinder gegenseitig, indem sie etwa kleinere Personen heben oder Ähnliches.

 Ein fantastisches Spiel mit großem Lachfaktor, welches soziale Kompetenzen fördert und ein wenig Köpfchen erfordert

Ochs am Berg

Kinderparty, jede Menge kleiner Gäste, schönes Wetter, also an nach draußen. „Ochs am Berg“ ist ein beliebtes Spiel, das ohne Materialaufwand mit kleineren und größeren Gruppen ab 4 Jahren im Freien gespielt werden kann. Für „Ochs am Berg“ braucht man lediglich die Kinder und ein wenig Platz.

Aus der Gruppe wird für das Spiel zuerst ein „Ochse“ ausgelöst oder mit einem Reim abgezählt. Dann kann „Ochs am Berg“ starten und die Kinder stellen sich in einer Reihe nebeneinander auf. Die Kinder sollten vom Ochs ungefähr 20 Meter entfernt sein. Der „Ochs am Berg“ wendet ihnen den Rücken zu und schließt seine Augen. Dann beginnt er laut zu rufen: „Ochs am Berg, eins, zwei, drei!“

In dieser Zeit dürfen die Kinder auf den Ochs zulaufen, aber bei drei dreht sich der “Ochse“ um und alle Kinder müssen still und ohne eine Bewegung sofort stehen bleiben, Dabei können die Kinder schnell mal nur auf einem Bein stehen oder in einer anderen wackligen Position. Sieht der „Ochs am Berg“, dass ein Kind sich bewegt, muss es zurück zur Startlinie und die nächste Runde startet.

Der „Ochs am Berg“ muss so lange rufen und sich umdrehen, bis eines der Kinder ihn mit der Hand berührt. Der Sieger dieser Runde ist dann der nächste „Ochs am Berg“

Geeignet ist dieses uralte Kinderspiel für Kinder ab 4 Jahren, manchmal macht es Sinn, bei „Ochs am Berg einen Erwachsenen als Schiedsrichter einzusetzen, dann gibt es keinen Streit darüber, ob ein Kind sich bewegt hat oder nicht.

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