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Kaiser wie viele Schritte darf ich gehen
Spielen gehört zu den schönsten Dingen im Leben von Kindern. „Kaiser wie viele Schritte“ ist ein beliebtes Kinderspiel, das am besten im Freien gespielt werden sollte. Gerade, wenn beim Kindergeburtstag die Bude voll ist und die Wohnung nicht völlig im Kinderchaos versinken soll, eignet sich „Kaiser wie viele Schritte“, um mal etwas Luft zu schnappen und die Kinder zu beschäftigen. Material wird für das Spiel „Kaiser wie viele Schritte“ nicht benötigt.
Zuerst wird für „Kaiser wie viele Schritte“ aus der Gruppe der Kinder ein Kaiser gekürt, die anderen Kinder stellen sich an einer Linie auf. Der Kaiser steht bei „Kaiser wie viele Schritte“ mindestens 20 große Schritte entfernt. Nun fragen die Kinder einzeln „Kaiser wie viele Schritte darf ich gehen?“ und warten auf die Antwort. Dann sagt der Kaiser, wie viele Schritte das Kind gehen darf und wie groß diese sein dürfen, beispielsweise nur drei Fußlängen hintereinander. Aber bevor das Kind bei „Kaiser wie viele Schritte“ losgehen darf, muss es erst den Kaiser durch die Frage „Darf ich?“ um Erlaubnis bitten. Sagt der aber „nein“, muss das Kind stehen bleiben. Der Kaiser lässt so die Kinder bei „Kaiser wie viele Schritte“ nur sehr langsam herankommen, um ganz lange Kaiser zu bleiben.
Sinnvoll ist es, vorher festzulegen, wie oft der Kaiser maximal bei „Kaiser wie viele Schritte“ zu jedem Kind hintereinander „nein“ sagen darf, sonst bleibt er ja ewig der Kaiser und das Spiel wird schnell langweilig. Das Kind, das als erstes beim Kaiser ankommt, wird zum neuen Kaiser und die nächste Runde von „Kaiser wie viele Schritte“ kann beginnen.
Ochs am Berg
Kinderparty, jede Menge kleiner Gäste, schönes Wetter, also an nach draußen. „Ochs am Berg“ ist ein beliebtes Spiel, das ohne Materialaufwand mit kleineren und größeren Gruppen ab 4 Jahren im Freien gespielt werden kann. Für „Ochs am Berg“ braucht man lediglich die Kinder und ein wenig Platz.
Aus der Gruppe wird für das Spiel zuerst ein „Ochse“ ausgelöst oder mit einem Reim abgezählt. Dann kann „Ochs am Berg“ starten und die Kinder stellen sich in einer Reihe nebeneinander auf. Die Kinder sollten vom Ochs ungefähr 20 Meter entfernt sein. Der „Ochs am Berg“ wendet ihnen den Rücken zu und schließt seine Augen. Dann beginnt er laut zu rufen: „Ochs am Berg, eins, zwei, drei!“
In dieser Zeit dürfen die Kinder auf den Ochs zulaufen, aber bei drei dreht sich der “Ochse“ um und alle Kinder müssen still und ohne eine Bewegung sofort stehen bleiben, Dabei können die Kinder schnell mal nur auf einem Bein stehen oder in einer anderen wackligen Position. Sieht der „Ochs am Berg“, dass ein Kind sich bewegt, muss es zurück zur Startlinie und die nächste Runde startet.
Der „Ochs am Berg“ muss so lange rufen und sich umdrehen, bis eines der Kinder ihn mit der Hand berührt. Der Sieger dieser Runde ist dann der nächste „Ochs am Berg“
Geeignet ist dieses uralte Kinderspiel für Kinder ab 4 Jahren, manchmal macht es Sinn, bei „Ochs am Berg einen Erwachsenen als Schiedsrichter einzusetzen, dann gibt es keinen Streit darüber, ob ein Kind sich bewegt hat oder nicht.