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Wer bin ich mal anders
Kinder lieben Tiere, vor allem in jüngeren Jahren. Und wie oft ertappen wir sie dabei, wenn sie diverse Tierarten nachmachen, sei es durch Fauchen oder bellen.
Nicht ohne Grund identifizieren sich Kleinkinder am meisten über Laute mit einer miauenden Katze oder einer muhenden Kuh.
Und welches Kind hat noch nie die Frage gehört: Wie macht die Ente? Alles das verpackt in einem Spiel ist eine willkommene Einladung zu ausgelassenem Lachen beim Kindergeburtstag Ihres Kindes: Wer bin ich – mal anders. Hierfür denken Sie sich einfach verschiedene Tiere mit markanten Tierlauten aus, sagen wir Hund, Wolf, Katze und Tiger. Diese Tiere schreiben Sie auf kleine Zettel und teilen die Anzahl der Kinder in etwa gleich große Gruppen auf.
Bei zum Beispiel 14 Kindern wären das bei 4 Tieren 2 Gruppen á 4 und 2 Gruppen á 3 Personen.
Diese 14 Zettelchen falten Sie und verteilen Sie an die Kinder mit der Regel: Niemand darf den Zettel des anderen sehen! Und jetzt beginnt das Spiel. Die Kinder müssen sich nun gegenseitig finden, aber ohne Worte! Nur Tierlaute dürfen verraten, welches Tier man ist.
Vor allem bei Katze und Tiger oder Hund und Wolf kann das schon zu Verwirrungen kommen, und ist vor allem ein Genuss für Ihre Ohren und die der Kinder. Ganz abgesehen davon, dass jeder sich kugeln wird vor Lachen. Eine Variante ist, dass man statt Tierlauten Bewegungen machen lässt, also Pantomime.
Für die verschiedenen Tiere kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen – vom Hängebauchschwein über einen Vogelstrauß bis hin zum Delfin ist alles möglich.
Wer bin ich
„Wer bin ich“ ist ein Frage, die sich meistens eher Menschen in Lebenskrisen stellen, dabei kann man „Wer bin ich“ auch in lustiger Form beantworten.
Für das Spiel „Wer bin ich“ braucht man nur einen Stift und ein paar Klebezettel. Alle Kinder, die „Wer bin ich“ spielen wollen, setzten sich im Kreis, danach verlässt das Kind, das bei „Wer bin ich“ beginnt, kurz den Raum.
Die anderen Kinder überlegen sich jetzt eine berühmte Person und schreiben den Namen für „Wer bin ich“ auf einen Klebezettel. Wichtig ist, das alle in der Runde die Person kennen, vor allem die Person, die gerade bei „Wer bin ich“ dran ist. Nun wird das rausgeschickte Kind wieder in den Raum geholt und „Wer bin ich“ kann starten.
Der Klebezettel wird dem Kind dabei, ohne dass es ihn vorher sehen kann, an die Stirn geklebt. Durch Fragen, die nur mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden dürfen, muss nun die Antwort auf die Frage „Wer bin ich“ gefunden werden. Eines der Kinder notiert die Anzahl der mit nein beantworteten Fragen und nach zehnmal nein wird das Geheimnis gelüftet.
Nun kommt das nächste Kind bei „Wer bin ich“ dran. Am Ende werden die Anzahl der Neins ausgezählt und wer die wenigsten hat, ist der Sieger von „Wer bin ich“.
Das Spiel eignet sich für Kinder ab 6 Jahren, kann aber bis ins hohe Alter gespielt werden. „Wer bin ich“ eignet sich auch als Partyspiel bei Jugendlichen oder für Familienfeiern.
Sachen raten
Selbst vier Stunden Kindergeburtstag können verdammt lang werden, trotz Kaffeetafel und Piratenabendessen. Dann braucht man jede Menge Spiele und Sachen raten lassen kann man in verschiedenen Varianten.
Am einfachsten ist es, verschiedene Dinge beim Sachen raten unter einer Decke zu verstecken. Hilfreich ist es, wenn die Kinder Zeit bekommen, sich die später versteckten Dinge vorher genau ansehen können. Zur Sicherheit können dem Kind beim Sachen raten auch noch die Augen verbunden werden. Durch Fühlen und Tasten müssen dann die Kinder die Sachen raten. Alternativ kann man auch nur mit Worten Sachen raten lassen. Dazu müssen einzelne Gegenstände beschrieben werden, bei Bedarf auch in einer vorher festgelegten Zeit. Man kann dem Kind beim Sachen raten auch einfach die Augen verbinden und immer nur einen Gegenstand in die Hand geben. Den sportlichen Ehrgeiz der Kinder weckt man durch Sachen raten in Teams. Kinder ab 4-5 Jahren kann man Sachen raten lassen, die Gegenstände sollten dabei dem Alter der Kinder angepasst werden.
Auch die Variante „Ich sehe was, was du nicht siehst.“ gehört letztendlich mit zum Sachen raten. Dabei sucht sich ein Kind einen Gegenstand im Zimmer aus und beschreibt diesen mit Farbe, Form und Material, während die anderen die Sachen raten. Als erweiterte Möglichkeit beim Sachen raten können auch berühmte Bauwerke, Tiere oder Pflanzen beschrieben werden, dies ist aber eher für Kinder ab zirka 8 Jahren geeignet. Berufe, Städte, Personen oder, wenn alle Kinder aus einer Schulklasse sind, können ebenfalls zum Sachen raten genutzt werden, obwohl es dann eher Berufe raten oder Lehrer raten heißen sollte.