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Stille Post
Stille Post, ein Spiel das keinen großen Aufwand erfordert. Höchstens ein paar Blätter und Stifte für die malerische Variante von Stille Post.
Eine Altersgrenze gibt es bei Stille Post nicht, teilnehmen können Kinder und Erwachsene eines jeden Alters, jedoch wird es wohl erst ab 5 Jahren unterhaltsam. Gespielt wird in einer Gruppe, am besten lässt sich Stille Post mit einer Teilnehmerzahl von 5 Leuten spielen.
Die Teilnehmer sitzen bei Stille Post in einer Reihe oder in einem Kreis. Der erste Spieler überlegt sich ein Wort oder einen kurzen Satz und flüstert es dem zweiten Spieler ins Ohr. Der zweite Spieler flüstert dem dritten Spieler das Wort oder den Satz ins Ohr den er verstanden hat, usw. So nimmt die Stille Post ihren Lauf. Der letzte Spieler von Stille Post muss laut sagen was er verstanden hat.
Der Witz an Stille Post ist, dass das am Anfang geflüsterte Wort dem Wort am Ende überhaupt nicht ähnlich ist. Nach Ende der ersten Runde Stille Post setzt sich der letzte Spieler an den Anfang und überlegt sich ein neues Wort. Stille Post wird solange wiederholt bis alle Mitspieler sich als Startperson, ein Wort oder einen kurzen Satz ausgedacht haben.
Als Alternative zu Stille Post malt die erste Person dem Vordermann ein einfaches Motiv (Strichmännchen, Haus, Hund, etc.) auf ein Blatt das sich auf dessen Rücken befindet. Dieser malt das gefühlte Bild seinem Vordermann auf den Rücken. Der letzte Teilnehmer malt das gefühlt-verstandene Bild auf ein Blatt und zeigt es den anderen. Die Variante eignet sich gut wenn nicht sehr viele Kinder teilnehmen.
Topfschlagen
Eigentlich haben alle aus der Familie schon einmal Topfschlagen ausprobiert, selbst Oma und Opa können sich noch gut daran erinnern, und wenn die alten Knochen es zulassen, sind sie auch für den Enkel beim Topfschlagen dabei.
Beim Topfschlagen stellen sich zuerst alle in einem Kreis auf. Dann werden einem Kind die Augen verbunden. Die anderen Kinder dürfen nun leise den Topf für das Topfschlagen an einer Stelle im Raum auf dem Boden verstecken, der Preis für das erfolgreiche Topfschlagen befindet sich unter dem Topf. Nun wird dem Kind mit den verbundenen Augen eine Holzkelle in die Hand gegeben und das Topfschlagen kann beginnen. Bevor es aber losgeht, wird das Kind ein paar Mal im Kreis gedreht, damit es beim Topfschlagen weniger Orientierung hat.
Auf allen vieren wird dann der Topf durch Schlagen mit der Kelle gesucht, durch Hinweise wie „kalt“, „warm“, „heiß“ oder „ganz heiß“ können die anderen in der Runde das Topfschlagen unterstützen. Lustiger wird es, wenn beim Topfschlagen trotz der Hinweise der Topf leise nochmals verrückt wird, so dauert die Suche länger und es gibt immer ein wenig Verwirrung.
Nach und nach ist dann jedes Kind einmal mit Topfschlagen dran, bei Bedarf können auch mehrer Runden gespielt werden. Um das Topfschlagen noch etwas spannender zu machen und den sportlichen Ehrgeiz der Kinder zu fördern, können für das Topfschlagen auch Teams gebildet werden und die Zeit bis zum Finden des Topfes wird gestoppt.
Topfschlagen eignet sich für Kinder ab 3 Jahren, aber auch Eltern und Großeltern können gerne mitmachen, natürlich nur wenn der körperliche Zustand das Topfschlagen auf allen Vieren zulässt.