Nachtwanderung

Immer wieder ist es für Kinder besonders verlockend, wenn Sie länger aufbleiben dürfen oder spät am Abend noch einmal zu einer Nachtwanderung hinaus dürfen. Dann fühlen sie sich ein wenig wie Erwachsene.
Beginnen sollte eine Nachtwanderung aber lieber nach dem längeren Aufbleiben, da gerade erst aufgewachte Kinder manchmal nicht so gut zu motivieren sind. Dann steht bei der Nachtwanderung Quengeln statt Gruseln im Vordergrund. Die Strecke für die Nachtwanderung sollte gerade bei kleineren Kindern nicht zu lang gewählt werden. Mindestens 6 Jahre sollten die Kleinen bei ihrer ersten Nachtwanderung sein, sonst wird es mehr ein Trageausflug für die Eltern. Gut gerüstet mit Taschenlampe oder Lampion geht es dann los. Verknüpfen kann man eine Nachtwanderung auch mit einem Picknick im Dunkeln. Spannender wird eine Nachwanderung, wenn man sie in eine kleine Geschichte verpackt, der Mond ist als Thema besonders gut geeignet.

Noch mehr Motivation erreicht man bei einer Nachtwanderung, wenn sie als nächtliche Schatzsuche getarnt wird und am Ende des nächtlichen Weges ausnahmsweise ein paar Süßigkeiten oder kleine Geschenke warten.

Bei größeren Kindern kann man auch Freunde und Bekannte bitten, die Nachtwanderung etwas gruseliger zu machen, indem sie als Gespenster oder Tierstimmenimitatoren die kleinen Wanderer erschrecken. Allerdings sollte dieser Teil der Nachtwanderung nicht übertrieben werden, denn diese soll ja nicht zu Albträumen führen. Mit Wunderkerzen und Wünschen für die Träume danach der Nachtwanderung kann eine Nachtwanderung sehr schön und effektvoll ausklingen. Zusätzlich kann jedem Kind als Belohnung für die bestanden Nachtwanderung ganz zum Schluss noch ein Traumstern geschenkt werden.

Artikel bewerten:

16 Bewertungen (Ø 3.9 von 5.0)

Artikel weiterempfehlen: