Sackhüpfen

Die Kinderzimmer quellen heute teilweise vor jeder Menge Spielzeug über. Dabei brauchen Kinder oft kaum Material, um miteinander zu spielen. Sackhüpfen oder Eierlaufen erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Den sportlichen Ehrgeiz kann man mit Sackhüpfen sehr gut nutzen und sich die Kinder zusätzlich bewegen lassen. Sackhüpfen ist also nicht nur auf dem Kindergeburtstag sinnvoll.
Für das Sackhüpfen braucht man lediglich, je nach Anzahl der mitspielenden Kinder, zwei, drei oder vier alte große Kartoffel- oder Kaffeesäcke und eine ebene Hüpfstrecke. Alternativ können beim Sackhüpfen auch feste Müllsäcke genutzt werden, gerade bei kleineren Kindern sind diese sogar besser geeignet, da dann das Gewicht beim Sackhüpfen nicht zu groß ist. Wenn sehr viele Kinder beim Sackhüpfen mitmachen wollen, bildet man am besten Mannschaften.

Besonders lustig ist dann immer am Ende vom Sackhüpfen über die Strecke der Tausch der Säcke zwischen den Kindern. Um den Wettkampf etwas spannender zu gestalten, können kleine Hindernisse aufgebaut werden, eine Slalomstrecke angelegt werden oder die Kinder auch einmal rückwärts Sackhüpfen probieren. Welche Variante vom Sackhüpfen man letztendlich wählt, hängt natürlich vom Alter und den Fähigkeiten der Kinder ab. Sackhüpfen funktioniert bei Kindern ab 3 Jahren, kleinere Strecken und etwas Hilfe durch die Eltern machen es möglich.

Bei der Kängeruh-Variante vom Sackhüpfen sind immer ein Erwachsener und ein Kind in einem Sack, aber Vorsicht, nur bei guter Teamarbeit kommt man auch wirklich vorwärts. Auch Erwachsene allein in den Säcken hüpfen nicht automatisch besser als Kinder, denn diese sind teilweise beweglicher und können ihre Bewegungen besser koordinieren.

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