Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Dieses Kinderspiel wird in Österreich besonders oft gespielt und kommt bei den meisten Kindern sehr gut an, weil es ein gewisses Maß an Spannung enthält und jedes Mal ein anderes Erlebnis bietet. Es erinnert vor allem an Schauer- und Gruselgeschichten aus den Medien, die Kinder ab einem gewissen Alter sowieso lieben.
Werden sie dann auch noch beim Spiel mit diesem Thema konfrontiert, können sie Action und Abenteuer hautnah erleben, ohne dass ihnen dabei etwas zustößt.

Zu Beginn wird per Würfelwurf oder Losziehung ein Kind ausgewählt, welches die Rolle des sogenannten schwarzen Mannes übernimmt. Dieses Kind stellt den anderen Mitspieler/innen daraufhin folgende Frage: „Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann?“. Daraufhin antworten die anderen Kinder: „Niemand“. Anschließend stellt der „schwarze Mann“ folgende Frage: „Und wenn er aber kommt?“, woraufhin die anderen wiederum folgendes zur Antwort geben: „Dann laufen wir!“

Sobald dieser Satz zu Ende gesprochen wird beginnt das große Abenteuer, denn der schwarze Mann hat die Aufgabe, alle anderen Kinder einzufangen. Diese wiederum versuchen zu entfliehen und ihr Leben zu retten. Das Spiel endet dann, wenn alle Kinder gefangen wurden. Anschließend kann ein neuer „schwarzer Mann“ gewählt werden, womit die nächste Runde beginnt.

Zusammenfassend kann man durchaus sagen, dass dieses Spiel eine tolle Erfindung war, denn es zeigt unseren Kindern, dass das Spielen von Freizeitspielen gleich viel, wenn nicht sogar noch mehr Spaß machen kann, als den ganzen Tag vor seiner Spielekonsole zu sitzen und zu zocken. Darüber hinaus ist dieses Spiel gesundheitsfördernd, denn die Kinder müssen während des Spiels in Bewegung bleiben. Und wie heißt es so schön? –„Gesunde Kinder sind glückliche Kinder“. Diese Art von Spielen sollte demzufolge unbedingt wieder mehr gefördert werden.

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